Historie

Traditionelles Handwerk, heute genauso gefragt wie im Jahre 1872, dem Gründungsjahr der Gleier Galvanik, der ältesten heute noch bestehenden Lohngalvanik Deutschlands.

Diese Vernicklungsanstalt und Dampfschleiferei gründete 1872 der Metallschleifermeister Edmund Gleier. Den Anforderungen der damals kräftig wachsenden Industrie Berlins nach galvanisch veredelten Metalloberflächen wurde mit dem Betrieb in der Stallschreiberstraße Rechnung getragen. Der Strom für die galvanischen Bäder kam damals von Batterien aus Bunsenelementen und die Kraft für die Schleif- und Poliermaschinen lieferte eine Dampfmaschine.

Februar 1945 kam auch für die Firma Gleier Galvanik die restlose Zerstörung bei den Bombenangriffen.

Die am Maybachufer wieder entstandene Galvanik liefert heute noch der Industrie hochwertige und in der Ausführung präzise Oberflächen. Messbare Präzision, ein spezielles Röntgenfluorezensgerät dokumentiert die Schichtdicke des aufgebrachten Metalls.

Messbar muss auch die Qualität des Abwassers sein. In einer modernen Abwasseranlage werden die Schwermetalle herausgefiltert, so dass nur sauberes Wasser in die Kanalisation gelangt.
Oberflächenschutz = Umweltschutz, diese Verbindung ist zukunftsweisend.